• Die optische Druckanzeige

  • Das Sichtfenster

  • Der Dosier-Hebel

  • Biofeedject®-Spritze

Biofeedject® - Die Funktionsweise

Unterschiedliche Permeabilitäten

Die Permeabilität des Gewebes ist in den einzelnen Bereichen des Therapiegebiets sehr unterschiedlich. Sie variiert zwischen ca. 5 und 65 bar.

 

 

Druckanpassung bei Rezeptorenanästhesie

Bei der Rezeptorenanästhesie muss der Druck der Injektion exakt an die Permeabilität des jeweiligen Gewebes angepasst und das Anästhetikum zeitlich kontrolliert injiziert werden.

 

Bisher galt:

  • Bei zu hohem Druck
    • Staueffekt
    • Traumatische Gewebeeffekte möglich
  •  Bei zu niedrigem Druck
    • Keine Diffusion


Heute
gilt:

  • Automatische Anpassung
    • Schont das Gewebe
    • Beugt nachhaltigen Schäden vor

Beachten Sie: Die Anpassung erfolgt zwar automatisch, der Druck im Gewebe selbst muss aber sanft aufgebaut werden, um Druckschmerzen beim Patienten zu vermeiden. Deshalb den Taster sanft drücken, die Druckanzeige kontrollieren und auf die taktile Rückmeldung am Taster achten.

 

Die Dauer der Injektion selbst beträgt bei Weichgewebe zwischen 1 und 3 Sekunden, bei Desmodontalgewebe zwischen 6 und 10 Sekunden.

 

Fast von alleine Injizieren

 

Das halbautomatische Gerät unterstützt den Behandler während der Injektion und übernimmt automatisch die Druckanpassung an das Gewebe. Der Stempel der Biofeedject®-Injektionsspritze drückt mit regulierbarer Geschwindigkeit das Anästhetikum aus der Karpule. Die Maximalgeschwindigkeit ist allerdings begrenzt: Die Komplettentleerung einer Karpule dauert im Idealfall ca. 35 Sek.

 

Je nach Dichte des zu betäubenden Gewebes ist der Druckausgleich nach ca. 0,5 bis 1,5 Sek. hergestellt. Das Anästhetikum wird anschließend sanft über die erforderliche Zeit injiziert, bis die optimale Diffusion erreicht ist.

 

 

 

Dental Tribune

 

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Die komplette Ausgabe Nr. 11/2014 finden Sie hier.

® 2014 - Dr. med. dent. Said Mansouri